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Der Mond bekommt vier Ringe

Zum Auf-den-Mond-schießen: Der Audi lunar quattro soll bis 2017 an Bord einer Trägerrakte ins All starten und mehr als 380.000 Kilometer bis zum Mond zurücklegen. (Werksfoto)

Audi bricht zum Mond auf – zusammen mit dem Team der „Part-Time Scientists“. 45 Jahre nach der letzten bemannten NASA-Mondmission haben sich die Kooperationspartner erneut das damalige Landegebiet der Apollo 17 als Zielmarke gesetzt. Die deutsche Ingenieurs-Gruppe der Part-Time Scientists arbeitet im Rahmen des Wettbewerbs Google Lunar XPRIZE daran, einen unbemannten Rover auf den Erdtrabanten zu bringen. Audi unterstützt Part-Time Scientists mit seinem Know-how auf vielen Technikfeldern – vom quattro-Allradantrieb über Leichtbau und Elektromobilität bis zum Pilotierten Fahren.

  • AUDI AG unterstützt deutsches Team bei Google Lunar XPRIZE.
  • Kreative Visionäre: Das Team der Part-Time Scientists.
  • Auf Extrembedingungen ausgelegt: Der Audi lunar quattro und seine Technologie.
  • quattro, TDI, ASF, Qualität, Pilotiertes Fahren: Die Pioniererfolge von Audi.

„Der Gedanke einer privat finanzierten Mission zum Mond ist faszinierend“, sagt Luca de Meo, Audi‑Vorstand Vertrieb und Marketing. „Und innovative Ideen brauchen Unterstützer, die sie voranbringen. Mit unserem Engagement bei den Part‑Time Scientists wollen wir ein Signal setzen und auch andere Partner animieren, ihr Know‑how einzubringen.“ Luca de Meo stellt die Kooperation heute auf dem internationalen Innovationsforum der Cannes Innovation Days vor. Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Audi‑Vorstand Technische Entwicklung: „Gerne unterstützen wir dieses Projekt mit unserem Know‑how, von Leichtbau über Elektronik bis hin zur Robotik.“

„Der Gedanke einer privat finanzierten Mission zum Mond ist faszinierend“, sagt Luca de Meo, Audi‑Vorstand Vertrieb und Marketing. (Werksfoto)

Mission possible: „Der Gedanke einer privat finanzierten Mission zum Mond ist faszinierend“, sagt Luca de Meo, Audi‑Vorstand Vertrieb und Marketing. (Werksfoto)

Der mit mehr als 30 Millionen US-Dollar dotierte Google Lunar XPRIZE ist ein Raumfahrt‑Wettbewerb, der sich an Ingenieure und Unternehmer aus der ganzen Welt wendet. Um zu gewinnen, muss ein privates Team einen Rover auf den Mond bringen, der dort mindestens 500 Meter zurücklegt und hochaufgelöste Bilder und Videos zur Erde übermittelt. Die AUDI AG unterstützt mit Technologie‑Know‑how bei der Optimierung des Rovers der Part‑Time Scientists, dem einzigen deutschen Team bei Google Lunar XPRIZE. Im bisherigen Verlauf des Wettbewerbs ist das Mondfahrzeug der Forschergruppe bereits von einer Jury aus Raumfahrtexperten mit zwei sogenannten Milestone Prizes ausgezeichnet worden. Als Kooperationspartner unterstützt Audi das Team vor allem in seinen Kompetenzfeldern Leichtbau und E‑Mobilität, beim permanenten Allradantrieb quattro und beim Pilotierten Fahren. Auch beim Testen, Erproben und Absichern der Qualität bietet Audi breit gelagerte Zusammenarbeit an. Zudem überarbeitet das Audi Konzept Design München den Rover, der künftig „Audi lunar quattro“ heißen wird, um ideale Leichtbau‑Bedingungen sicherzustellen.

Die Landefähre mit dem Audi lunar quattro soll bis 2017 an Bord einer Trägerrakte ins All starten und mehr als 380.000 Kilometer bis zum Mond zurücklegen. Etwa fünf Tage wird die Reise dauern. Das Ziel‑Landegebiet liegt nördlich des Mond‑Äquators in der Nähe der Landestelle der letzten bemannten NASA‑Mondmission Apollo 17 im Jahr 1972. Hier gibt es extreme Temperaturschwankungen von bis zu 300 Grad Celsius.

Die theoretische Höchstgeschwindigkeit beträgt 3,6 km/h – viel wichtiger auf der holprigen Mond‑Oberfläche sind jedoch die Offroad‑Eigenschaften und die Fähigkeit zur sicheren Orientierung. (Werksfoto)

Need for Speed: Die theoretische Höchstgeschwindigkeit beträgt 3,6 km/h – viel wichtiger sind jedoch die Offroad‑Eigenschaften. (Werksfoto)

In verschiedenen Test‑Schleifen, die unter anderem in den österreichischen Alpen und auf Teneriffa stattfanden, haben die Part‑Time Scientists ihr Mondfahrzeug entwickelt, das in weiten Bereichen aus Aluminum besteht. Ein verstellbares Solarpanel fängt das Sonnenlicht auf und leitet es in eine Lithium‑Ionen‑Batterie. Sie speist Vier Ringe auf dem Mond: vier E‑Radnabenmotoren. Ein Kopf an der Front des Fahrzeugs trägt zwei stereoskopische Kameras sowie eine wissenschaftliche Kamera zur Materialuntersuchung. Die theoretische Höchstgeschwindigkeit beträgt 3,6 km/h – viel wichtiger auf der holprigen Mond‑Oberfläche sind jedoch die Offroad‑Eigenschaften und die Fähigkeit zur sicheren Orientierung.*

*Text oder Textteile aus offizieller Pressemitteilung

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