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BMW zeigt Antriebstechnologien der Zukunft

Die BMW Group präsentiert zukunftsweisende Antriebstechnologien im Rahmen einer fahraktiven Veranstaltung auf dem Testgelände in Miramas/Südfrankreich – zum Beispiel auch in diesem Brennstoffzellen-Versuchsfahrzeug. (Werksfoto)

Mit der Integration von BMW eDrive Technologie in weitere Modelle der Marke BMW, der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Verbrennungsmotoren mit TwinPower Turbo Technologie und dem langfristigen Konzept eines Fuel Cell Electric Vehicle (FCEV) ist die BMW Group auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. Möglich wird dies durch flexible Architekturen und wachsende Vielfalt im Bereich der Antriebstechnologie: Mit effizienten Otto- und Dieselmotoren, Plug-in-Hybrid- Systemen, batterieelektrischen Antrieben sowie zukünftig auch mit der Wasserstoff-Brennstoffzelle stehen für jedes Segment und für jeden Bedarf die passenden Technologien zur Verfügung.

  • Größtes Testgelände der BMW Group bietet ideale Bedingungen für intensive, praxisnahe Antriebs- und Fahrdynamik-Erprobungen.
  • BMW eDrive Technologie aus den BMW i Automobilen hält weiter Einzug in Serienmodelle der Marke BMW.
  • Der Prototyp eines BMW 2er Active Tourer mit Plug-in-Hybrid-Antrieb demonstriert die hohe Flexibilität der BMW eDrive Technologie.
  • Direkte Wassereinspritzung steigert die Effizienz von Verbrennungsmotoren bei hoher Leistung und reduziert Verbrauch und Emissionen.
  • Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb als zukunftsweisende Variante der BMW eDrive Technologie.
  • BMW Group Testgelände in Miramas: Ideale Bedingungen für die Erprobung innovativer Antriebs- und Fahrwerkstechnologie.

Seit fast 30 Jahren spielt das Testgelände im südfranzösischen Miramas eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von BMW Automobilen und Motorrädern. Mit seinen stabilen klimatischen Verhältnissen und den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten bietet das rund 473 Hektar große Areal ideale Bedingungen für die intensive Erprobung von Antriebs- und Fahrwerkstechnologie. Das Autodrome de Miramas wurde 1986 von BMW France übernommen und seitdem kontinuierlich erweitert und modernisiert. Neben den Versuchsstrecken mit einer Gesamtlänge von mehr als 50 Kilometern stehen dort heute modernste Büro- und Werkstatteinrichtungen für die Entwicklung und Abstimmung neuer Modelle und Technologie-Komponenten zur Verfügung. Kern des Testgeländes ist das fünf Kilometer lange Asphalt-Oval der einstigen Rennstrecke. Darüber hinaus können ein Autobahnring für Hochgeschwindigkeitsfahrten, verschiedene Handling-Kurse und Steigungshügel sowie Serpentinen-, Schlechtwege- und Offroad-Strecken für Erprobungs- und Dauertestprogramme genutzt werden. Zu den Besonderheiten gehört auch die Kopie eines Teilstücks des Nürburgrings. Bei der Erneuerung des „Petit Ovale“ von Miramas wurde der als „Caracciola- Kurve“ beziehungsweise „Karussell“ bekannte Streckenabschnitt originalgetreu nachgebaut. Mit seinem extrem anspruchsvollen Streckenverlauf dient dieser Teil des Versuchsgeländes seitdem als ultimativer Gradmesser bei der Optimierung und Feinabstimmung von Fahrwerkskomponenten und elektronischen Regelsystemen.

Gute Aussichten: Der 2er Active Tourer Plug-in-Hybrid Prototyp bietet hohe Effizienz, lokal emissionsfreies elektrisches Fahren und spontane Leistungsentfaltung dank E-Motor. (Werksfoto)

Gute Aussichten: Der 2er Active Tourer Plug-in-Hybrid Prototyp bietet hohe Effizienz, lokal emissionsfreies elektrisches Fahren und spontane Leistungsentfaltung dank E-Motor. (Werksfoto)

BMW 2er Active Tourer Plug-in-Hybrid Prototyp
Elektromobilität ergänzt das Modellprogramm von BMW. Die für BMW i Automobile entwickelte BMW eDrive Technologie hält als Bestandteil eines Plug-in-Hybrid-Antriebs Einzug in weitere Fahrzeugkonzepte und stellt damit ihre hohe Flexibilität unter Beweis. Erstmals wird sie jetzt mit einem vorn quer eingebauten Verbrennungsmotor kombiniert. Der in Miramas vorgestellte BMW 2er Active Tourer Plug-in-Hybrid Prototyp verfügt über einen Dreizylinder-Benzinmotor mit BMW TwinPower Turbo Technologie, welcher die Vorderräder antreibt, einen Hochvoltgenerator im Vorderwagen und einen Elektromotor, dessen Kraft auf die Hinterräder übertragen wird. Daraus resultiert ein straßengekoppelter Allradantrieb – ähnlich wie beim Plug-in- Hybrid-Sportwagen BMW i8, hier in gespiegelter Form. Die hohe Effizienz des Plug-in-Hybrid-Antriebs, die Möglichkeit, rein elektrisch zu fahren, und die spontane Leistungsentfaltung beim Einsatz des Elektromotors werden so um einen im Segment einzigartigen Allradantrieb ergänzt. Der BMW 2er Active Tourer Plug-in-Hybrid Prototyp kann mit einer Reichweite von bis zu 38 Kilometern rein elektrisch fahren, er beschleunigt in etwa 6,5 Sekunden von null auf 100 km/h und wird im EU-Testzyklus für Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge einen Durchschnittsverbrauch von etwa zwei Litern je 100 Kilometer und damit CO2-Emissionen von weniger als 50 g/km erreichen.

Kühler Kopf: Durch Wassereinspritzung wird eine Temperaturabsenkung im Verbrennungsprozess erreicht, was zu einem höheren Wirkungsgrad des Motors beiträgt. (Werksfoto)

Kühler Kopf: Durch Wassereinspritzung wird eine Temperaturabsenkung im Verbrennungsprozess erreicht, was zu einem höheren Wirkungsgrad des Motors beiträgt. (Werksfoto)

Direkte Wassereinspritzung: Kühleffekt für mehr Leistung und Effizienz
Nach der Premiere der Wassereinspritzung im BMW M4 MotoGP Safety Car kommt jetzt erstmals in einer Antriebseinheit der neuen BMW Group Motorengeneration die direkte Wassereinspritzung für aufgeladene Ottomotoren zum Einsatz. Die innovative Technologie, die durch eine Temperaturabsenkung im Verbrennungsprozess zu einem höheren Wirkungsgrad führt, wird im Rahmen der BMW Group Innovationstage 2015 in einem Modell der BMW 1er Reihe mit Dreizylinder-Ottomotor präsentiert. Auch bei diesem Antrieb hat die durch direkte Wassereinspritzung erzielte Kühlwirkung eine deutliche Steigerung sowohl der Leistung als auch der Effizienz zur Folge. Vor allem wird der Kraftstoffkonsum bei höherer Leistungsanforderung reduziert. Dadurch wird die Effizienzsteigerung insbesondere bei sportlicher Fahrweise signifikant – mit entsprechend positiven Auswirkungen auf den Durchschnittsverbrauch im Alltagsverkehr. Darüber hinaus ermöglicht die direkte Wasserseinspritzung eine geringere thermische Belastung zahlreicher Motorkomponenten und ein optimiertes Emissionsverhalten.

Dampf unter der Haube: Die Brennstoffzelle, die Wasserstoff in elektrische Energie und Wasserdampf umwandelt, ermöglicht lokal emissionsfreies Fahren mit BMW typischer Dynamik. (Werksfoto)

Dampf unter der Haube: Die Brennstoffzelle, die Wasserstoff in elektrische Energie und Wasserdampf umwandelt, ermöglicht lokal emissionsfreies Fahren mit BMW typischer Dynamik. (Werksfoto)

Wasserstoff-Brennstoffzelle: Zukunftsweisende Kombination mit BMW eDrive
Seit mehr als 15 Jahren leistet die BMW Group Forschungs- und Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet des Wasserstoff-Brennstoffzellen- Antriebs. Durch die 2013 vereinbarte Kooperation mit der Toyota Motor Corporation entstehen zusätzliche Impulse mit dem Ziel, bis zum Jahr 2020 geprüfte Komponenten für ein Fuel Cell Electric Vehicle (FCEV) fertigzustellen. Die Brennstoffzelle, die Wasserstoff in elektrische Energie und Wasserdampf umwandelt, ermöglicht lokal emissionsfreies Fahren mit markentypischer Dynamik, hoher Langstreckentauglichkeit und kurzen Betankungszeiten. Damit stellt sie eine ideale Erweiterung der BMW eDrive Technologie dar. Im Rahmen der Innovationstage 2015 werden erstmals Demonstrationsfahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb fahraktiv präsentiert, die das Potenzial dieser Technologie aufzeigen. Langfristig wird der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb zu einem integralen Bestandteil der Efficient Dynamics Technologie. Damit wächst die Vielfalt im Antriebsportfolio der BMW Group, das sich flexibel auf unterschiedliche Fahrzeugkonzepte, Kundenwünsche sowie gesetzliche Rahmenbedingungen auf den internationalen Automobilmärkten abstimmen lässt. Darüber hinaus bietet der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb auch die Möglichkeit zur Integration in eine spezifische Fahrzeug-Architektur. Daraus ergeben sich – ähnlich wie bei der LifeDrive-Architektur der BMW i Automobile mit eDrive – auch für zukünftige FCEV große Freiheiten für innovative Lösungen in den Bereichen Design und Raumkonzept.*

*Text oder Textteile aus offizieller Pressemitteilung

 

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